Zum Hundertsten

Georg Kreisler –

Worte ohne Lieder

Schon wieder, ja – aber diesen Titel hat nun einmal G.K. selber für ein paar seiner Prosaarbeiten gewählt, und ich borg‘ ihn mir für einen Rezitationsabend aus; einen – wie ich glaube – ungewöhnlichen Rezitationsabend mit Chansontexten und Lyrik, wobei das eine vom andern oft kaum zu unterscheiden ist…

Also: Worte ohne Lieder von Georg Kreisler, zu seinem hundertsten Geburtstag dargeboten von Roland Knie.

 

FREIE BÜHNE WIEDEN

Montag, 21. November 2022, 19 Uhr 30

 

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„No, hätten Sie mich sehen sollen ...!“

23. Mai 2022 | Freie Bühne Wieden | 19:30 Uhr

 Der arme Fritz Grünbaum hat weiß Gott Anderes mitzumachen gehabt als eine Viren-Hysterie, aber trotzdem: Zu dumm wär‘ gar kein Ausdruck für das, was da – im besonderen in Wien – an Kultur den Bach...was sag‘ ich: den Kanal auf Nimmerwiedersehen hinuntergeschwappt worden ist.

ABER JETZT, sagte ich – und der wirklich unermüdlichen Tatkraft der Michaela Ehrenstein ist es zu danken, daß es nun doch geklappt hat – spät, durch alle möglichen und unmöglichen Purzelbäume der Corona-Politik beharrlich verhindert, aber halt doch noch:

 Und es wurde ein ganz wunderbarer Abend – dank Ihnen, die sie ganz unerwartet zahlreich als Publikum erschienen….

 

DANKE !

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„Ka Grund zum Rean“ – 19. Oktober 2021

Am 2. Tor des Zentralfriedhofes zu Wien,

in der Kurkonditorei Oberlaa, um 15 Uhr 30.

Neue Dialektgedichte von Herbert Pirker, gelesen von diesem und von mir.

Eine Buchpräsentation.

Es ging da ein bissel ums Sterben – deswegen auch der Ort des Versehens, vierzehn Täg vor Allerheiligen – aber eben nur ein bissel. Denn der Herbert Pirker ist ein vorzüglicher Dichter; bei dem geht‘s immer ein bissel auch um das, um was es eigentlich gar net geht. Und noch mehr: Der Herbert Pirker ist ein vorzüglicher Dialektdichter, und das sind viel, sehr viel weniger als die, die es glauben zu sein. Naja, und recht lustig war‘s auch noch. Warum ? Weil ers kann, der Herbert Pirker.

Die Leute waren‘s sehr zufrieden, der Pirker hat viel signieren dürfen, und eine Musi gab‘s auch.

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Orthofer – die fast unendliche Geschichte....

„Orthofers Oberstübchen“, einen zuletzt für 21. September 2021 geplanten Gedenkabend für den 2008 verstorbenen Kabarettisten, Kabarettautor, Literaten und Übersetzer Peter Orthofer, mußte ich – nach drei Anläufen, die an Veranstaltungsverboten scheiterten – nunmehr endgültig absagen, weil die Lesung im Keller (!) des Radiokulturhauses (das „Radiocafé“ wird, so scheint‘s jedenfalls, gerade demoliert) stattfinden hätte sollen, mit grotesken Verhaltensvorschriften fürs natürlich maskierte Publikum, und also eher einer Luftschutzübung als einem heiteren Abend geglichen hätte.

Schade. Sehr, sehr schade.

Lachen S’ amal, wann S wanan wolln,
wanan S amal, wann S lachn solln…
stehn S völlig grad, a wann S ganz ausn Lot san
und leben S amal, wann S scho wissen,
daß S tot san !

(P.O., „Lachen S‘ amal“, 1974) 

 Unterdessen soll – herich – das „Radiocafé“ irgendwann im Jahr 2023 wieder aufgesperrt werden...als eine Art erratisches Kaffeehaus in einer dann zu Wohnzwecken verfremdeten Funkhaus-Karikatur, die ja nur noch von einem partiellen Denkmalschutz zusammengehalten wird. Vielleicht, um einer staunenden Nachwelt in figura vorzuführen, was passieren kann, wenn Unternehmens-Unkultur auf Immobiliengeschäft trifft. Vis à vis, auf den einstigen Toskana-Gründen, hat die Schande angefangen...aber das ist zu lang her als daß sich da noch wer dran erinnern würde.

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Worte ohne Lieder

Ein Abend für Georg Kreisler

Eine Hommage anläßlich seines zehnten Todestages – am 3. September 2021 um 19.00 Uhr in der Deutschvilla in Strobl am Wolfgangsee. Mit Iris Fink und mir.

Und es war, wie immer in der Deutschvilla, kein Massenereignis, aber es kam ein kleines, aber feines und applausfreudiges Publikum, dem das, was wir da taten, sehr gefiel…wir wollen uns nicht zu der Behauptung versteigen, daß es dem großen G.K. auch gefallen hätte – aber vermutlich hätte ihm zumindest der Umstand gefallen, daß sein Werk da zwei Stunden lang im Mittelpunkt eines freien, nachdenk- und pointenfreudigen Abends stand, fernab aller zwänglerischen Regulierwut ringsum (wiewohl die Dinge, auf die zu achten war, selbstverständlich auch beachtet wurden).

„Es war“ – wie es an ganz anderer Stelle eines ganz anderen Autors heißt – „es war buchenswert“. Und zwar sehr...

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