Fritz Grünbaum im Sommer 2020


„Mein Kollege, der Aff’“ – Ein Abend für Fritz Grünbaum

eine kabarettistische Lesung mit Iris Fink

Freitag, 28. August 2020 | Deutschvilla in Strobl am Wolfgangsee | Beginn: 20 Uhr

Ein – in aller Bescheidenheit seis gesagt – rauschender Erfolg! Die Menschen kamen, trotz beschränkten Platzangebots, in Scharen und waren von Fritz Grünbaum höchst angetan! Ein in mehrerlei Hinsicht toller Abend in der Deutschvilla….

 

Mein Kollege, der Aff'

Ein Grünbaum-Abend mit Reinhold Kogler

Donnerstag, 1. Oktober 2020 | Hin & Wider im Grazer Theatercafé | Beginn: 20 Uhr

Und es bewegt sich doch, das Kulturleben, trotz Behinderungen der unsinnigsten Art….

An diesem Abend im Grazer Theatercafé war das aufs köstlichste zu erleben – und so konnten die zahlreichen (so zahlreich es halt ging) Besucher, so konnte Fritz Grünbaum, dem diese zwei Stunden ja gewidmet waren, so konnten wir alle viel Heiterkeit, viel Nachdenklichkeit und viel Applaus genießen. Besser konnte es eigentlich gar nicht gehen.

Und der Abend in Wien, am Donnerstag darauf, war – Grünbaum sei Dank! –  auch ausverkauft….aber...ach

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„No, hätten Sie mich sehen sollen!“

Ein Abend für Fritz Grünbaum

Donnerstag, 8. Oktober 2020 | Radiocafé, Wien | Beginn 19:00 Uhr

Ja, es war ausverkauft, so aus- es halt sein durfte, und die Leute waren auch wirklich angetan vom Fritz Grünbaum, und sie haben auch...wie soll man sagen ? sehr geklatscht, aber...vereinzelte Menschen, akribisch vermessen im Radiocafé verstreut, haben halt gar keine Chance, zu einem Publikum zu werden.

Umso mehr danke ich allen, die dabei waren und mitgeholfen haben, dass es trotz allem ein Abend für Fritz Grünbaum geworden ist…

Ein großer Teil dieses Abends im Radiocafé war dann am 21. Dezember als Mitschnitt im Programm Ö1 zu hören und hatte auch da – wie ich höre – sehr erfreuliches Echo…

(Es geht also – vorausgesetzt, daß man es läßt...)

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Herbert Zand: „Alles, was ich bin, ist Antwort“

Ein Abend zum 50. Todestag des obersteirischen Dichters

am Donnerstag, dem 17. September 2020 um 19.00 Uhr in der Steiermärkischen Landesbibliothek in Graz

...und es war ein schönes Beispiel dafür, dass man die Menschen generell, im besonderen aber Publikümer nicht unterschätzen soll: Sie wollen, unter der Corona-Fuchtel, nicht nur vorgeschrieben bekommen, wann, wo, und in welchem Mindestabstand sie Parties feiern und Spiel und Spaß haben und saufen dürfen, sie kommen auch, trotz Maskerade, zu Kultur. Und so war der – zugegeben: nicht sehr große – Veranstaltungssaal der Steiermärkischen Landesbibliothek überaschend gut besetzt und wir, das Publikum und ich, durften fünfviertel Stunden lang Lyrik und Prosa des Dichters Herbert Zand genießen – garniert mit biographischen Anmerkungen, die gerade bei Zand ja nicht unwichtig sind.

Großen Dank an die Menschen, die sich von Maskerade und Registrierungspflicht nicht abhalten ließen, und Dank auch an Magister Katharina Kocher-Lichem, die namens der LB den Abend einbegleitete.

Herbert Zand, in dem Weiler Knoppen im Ausseerland als einziges Kind eines Kleinhäusler-Ehepaares geboren, gehört nicht nur zu den absoluten Größen der österreichischen Nachkriegsliteratur, sondern auch zu den existenziellen Archetypen dieses  Weltkriegsjahrhunderts. Die glasklare analytische Aussage seiner Lyrik, die mitreißende Kraft seiner Prosa, seine zugleich faszinierte wie distanzierte Haltung gegenüber seinem eigenen bäuerlichen Milieu sowie die souveräne Meisterschaft seiner beiden Romane ließen kaum vermuten, dass Herbert Zand den alles zerstörenden Krieg nicht nur als junger Zwangssoldat, sondern sein ganzes kurzes Leben lang zu durchleiden hatte.

Ich habe durchaus Grund zur Hoffnung, dass es mir gelungen sein könnte, wenigstens ein bißchen von der einzigartigen Aura der Dichters Herbert Zand zu vermitteln.

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