Orthofer - die fast unendliche Geschichte....

....und das Leben ist, im Angesicht des fast sicheren Virustodes, wirklich nicht leicht - besonders, wenn sich auch noch die Stadt Wien mit teilweise grotesken "Schutz"-Maßnahmen dazuschlägt....aber jetzt, wo das Angst- und Impfgeschäft läuft wie geschmiert, könnte es doch noch klappen:

 

Lachen S‘ amal, wann S‘ wanan woll‘n,

wanan S‘ amal, wann S‘ lach‘n soll‘n…

steh‘n S‘ völlig grad, a wann S‘ ganz aus‘n Lot san

und leben S‘ amal, wann S‘ scho‘ wissen,

daß S‘ tot san !

So schrieb ich voller Naivität – vielleicht auch in der hartnäckigen Hoffnung, daß es mit einem Abend, der nun schon drei Mal hatte abgesagt werden müssen, ja denn doch einmal klappen müsse. – Ich hatte die Rechnung ohne die Stadt Wien, das heißt, in Unkenntnis von deren neuerlichem „Corona“-Mummenschanz und dessen Auswirkung auf das einschlägige Zwangsregime des Radio-Kulturhauses gemacht. – Nein: das konnte ich meinem Publikum (und, zugegeben, auch mir) nicht zumuten.

„Orthofers Oberstübchen“

 ist also

abgesagt.

Und zwar diesmal leider von mir –  weil diese Veranstaltung im Keller (!) des vormals so genannten „Klangtheaters“ eben keine Kulturveranstaltung gewesen wäre, sondern mit ihren akribischen Abstandsregeln, Gesichtsmasken und Applaudiervorschriften (!!!) in dem natürlich fensterlosen, schlauchartigen Souterrain eher einer dilettantischen Luftschutzübung geglichen hätte.  

(Und der arme Peter O.  im Grab rotiert hätte angesichts dessen, was der Verwaltung seiner Wahlheimatstadt  unter dem Motto ‚Angst kann man nie genug haben‘ so alles eingefallen ist.)

 
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